Hügelgräber, Schildberg und Teufelsstein

Die sagenhaften und viel zitierten Streiche der damaligen Bewohner des Städtchens Schildau hat Werner Scheibe gekonnt in Szene gesetzt. Sein Fundus an Geschichten über die etwas quer denkenden Schildauer scheint unerschöpflich.

Wer einmal in der Nähe ist, sollte sich einen Besuch im Schildbürgermuseum Schildau nicht entgehen lassen. Hier erfährt man mehr über die wunderlichen Geschichten, z.B. Wie die Schildbürger

  • ... das Licht ins Rathaus brachten
  • ... einen Brunnen ausgemessen haben
  • ... einen Krebs zum Tode verurteilten
  • ... ihre Glocke im See versenkten
  • ... das Bauholz zu ihrem neuen Rathaus fällen
  • ... Salz anbauten

Dank der reizvollen Umgebung bieten sich viele längere und kürzere Wanderungen an. Zu empfehlen ist eine Wanderung zu den nahe gelegenen  Hügelgräbern, dem Teufelsstein und dem Kranichteich. Lohnenswert ist auch ein Ausflug zum malerischen Dammmühlenteich. Wer sich eine längere Strecke zutraut, sollte zum Schildberg aufbrechen. Für Gruppen von 10 bis 15 Personen ist auch eine Fahrt mit dem Kremser möglich. Das rustikale Picknick in rund 240 Meter Höhe am Fuße des Schildbergturms ist ein echter Höhepunkt.  So gestärkt  steht einer anschließenden Turmbesteigung mit einem weiten Blick auf die Dahlener Heide nichts mehr im Wege.